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Auf vier Pfoten durch den wilden Westen

Wer kennt sie nicht die berühmten Nationalparks im Westen der USA. Der Yellowstone Nationalpark mit Geysiren und Fumarolen, die mächtige Schlucht des Grand Canyon Nationalparks oder die uralten Mammutbäume im Redwood Nationalpark sind nur drei davon. Der Besuch der Parks ist schon fast ein Muss für jeden Amerika-Reisenden.

Yellowstone Nationalpark
Yellowstone Nationalpark

So wollte natürlich auch ich die weltberühmten Parks auf meinem Road-Trip durch den Westen der USA entdecken. Und ich wurde nicht enttäuscht. Spektakuläre Landschaften, bizzare Felsformationen und uralte Bäume zogen mich in ihren Bann. Aber leider gab es auch einen gewaltigen Dämpfer. Auf allen Pfaden und Wanderwegen in den Nationalparks sind Hunde tabu. So stellte sich der Besuch der Parks mit Hund als echte Herausforderung heraus. Dank einigen Tricks bei der Reiseplanung hatten wir dennoch eine erlebnisreiche Zeit in den Parks.

Was kannst du tun damit auch dein Road-Trip mit Hund durch die Nationalparks unvergesslich wird? Hier erfährst du worauf du bei der Auswahl der Campingplätze achten musst, wo du kostenlos übernachten kannst und gleichzeitig tolle hundefreundliche Wanderwege findest.

Grosszügige Campingplätze

Eine der kostengünstigsten Übernachtungsmöglichkeiten mitten in den Parks sind die vielen Campingplätze. Kaum zu glauben das diese in den Sommermonaten fast alle komplett ausgebucht sind. Hunde sind zum Glück auf den meisten Plätzen erlaubt. Die Gassi-Runde musst du aber auf das Gelände des Campings begrenzen. Natürlich muss Fido auch immer an der Leine sein. Suche dir daher einen grosszügigen Campingplatz aus. Ansonsten musst du je nach Bewegungsdrang deines Hundes unzählige Male im Kreis laufen☺

Ausserhalb der Nationalparks übernachten

Falls du nicht direkt im Park übernachten möchtest dann gibt’s meistens einige Campingplätze oder Hotels in Parknähe. So steht der täglichen Gassi-Runde nichts im Wege. Und du bist trotzdem Nah genug um die Parks in den frühen Morgenstunden oder bei Sonnenuntergang zu besuchen. Die Parks sind vor allem in den Sommermonaten tagsüber meist sehr voll und es ist zum Teil sogar schwierig einen Parkplatz zu finden.

Gratis übernachten

Die „National Forest“ in Amerika sind eine echt tolle Sache. Hier konnte sich unsere Hündin Nera auf langen Spaziergängen (ohne Leinenzwang) immer austoben. Das Übernachten auf den primitiven Campingplätzen ist zudem sehr günstig oder sogar komplett kostenfrei. Die Plätze verfügen meist über einen Feuerring, Holztisch und Plumpsklo.

Mit dem App All Stays findest du den „National Forest“ in deiner Nähe und Informationen zum Übernachtungsplatz werden gleich mitgeliefert.

Wanderpfad im National Forest

Wanderpfad in einem der National Forest’s

Hohl dir Tipps von Profis

Bei jedem Parkeingang erhältst du ausführliche Informationen über den jeweiligen Park. Dennoch lohnt sich ein Stopp im Visitor Center. Hier kriegst du weitere Auskünfte von Profis. Vereinzelt gibt es sogar Wege auf welchen dein Hund willkommen ist.

Wanderungen ausserhalb der National Parks

Die Wanderwege in den Parks wären die beste Möglichkeit den grossen Touristen-Massen auszuweichen. Als Hundebesitzer wirst du leider enttäuscht sein. Alle Pfade und Wege in den Nationalparks sind für deinen treuen Vierbeiner tabu. Da unsere Hündin Nera eine echte Bergziege ist gabs nur noch die Möglichkeit Wanderungen ausserhalb der Parks zu unternehmen. Und ehrlich gesagt waren diese „Alternativen“ die besten Erlebnisse auf unserem Road-Trip durch die Nationalparks im Westen der USA. Während wir in den Nationalparks froh waren überhaupt einen freien Parkplatz zu erwischen verirren sich nur wenige Touristen an die nicht weniger reizvollen Plätze abseits der Touristenpfade.

Wanderung Table Mountain: Westlich des Grand Teton Nationalpark führt die anspruchsvolle hundefreundliche Wanderung zum Table Mountain. Oben angekommen erwartet dich eine spektakuläre Sicht auf die drei Teton Gipfel. Da der gesamte Pfad ausserhalb des Nationalparks liegt kann dich dein Hund auf der Wanderung begleiten. Ob du Fido an der Leine hast oder nicht ist dir überlassen. Vielleicht sagt dir unterwegs auch ein Bär oder Elch hallo! Der Start der Wanderung liegt am Ende der Teton Canyon Road (43°45’24.2“N 110°55’01.84“W). Mit gut 7 Stunden Wanderzeit eine echte Herausforderung… nicht nur für Fido!

Unser Ziel der Table Mountain!
Unser Ziel der Table Mountain!
Die drei Teton Gipfel
Die drei Teton Gipfel

Wanderung Arrowhead Arch: Nördlich des berühmten Arches Nationalpark führt ausserhalb von Dewey (38°48’55.44“N 109°18’19.08“W) eine schmale Schotterstrasse durch die bizarre Felsenlandschaft bis hin zum Arrowhead Arch. Zugegeben der Arrowhead Arch war etwas enttäuschend da dieser leider nicht mehr intakt ist. Dennoch war die Wanderung bei Sonnenaufgang ein absoluter Hit. Die aufgehenden Sonnenstrahlen färbten die umliegenden Felsen in ein Meer von Rottönen.

Pfad zum Arrowhead Arch
Pfad zum Arrowhead Arch
Felslandschaft beim Arrowhead Arch
Felslandschaft beim Arrowhead Arch

Zwischen Moab und Dewey verläuft der UT 128. Die Strasse führt durch die spektakuläre Canyon-Landschaft des Colorado River. Entlang des Flusses gibt es verschiedene einfache Campingplätze.

Blick auf den Colorado River
Blick auf den Colorado River

Wanderung Monument Valley: Das Monument Valley gehört zwar nicht zu den Nationalparks der USA ist aber nicht weniger spektakulär. Wohl 99% der Besucher durchfahren das Tal auf der Schotterstrasse welche quer durch die riesigen Felstürme führt. Nur gut hatten wir Nera dabei. Denn so genossen wir die eindrückliche Landschaft zu Fuss anstatt uns über drei Stunden mit dem Camper über die holprige Strasse zu quälen. Der hundefreundliche Wanderpfad schlängelt sich mitten durch die bizarre Wüstenlandschaft mit seinen senkrecht emporragenden Felsen.

Nera im Monument Valley
Nera im Monument Valley
Wanderweg durch das Monument Valley
Wanderweg durch das Monument Valley
Monument Valley
Monument Valley

Hundeparks besuchen

In allen grösseren Städten oder Dörfer gibt es sie – die legendären Hundeparks (Dogparks). Oft verfügen die Parks über zwei Bereiche: ein Bereich für grosse Hunde und einer für die kleinen Artgenossen. Einige haben Leinen-Pflicht andere wiederum sind sogenannte off-Leash Dogparks (ohne Leine). Wir hielten immer Ausschau nach den off-Leash Parks. Neben tollen Spielgefährten für Nera entstand auch das eine oder andere interessante Gespräch mit Einheimischen. Bei bringfindo.com findest du Dogparks in einer Nähe.

Reisefahrzeug mit guter Isolation

Planst du einen Road-Trip mit Hund durch die Staaten mit Besuch der Nationalparks, dann ist ein Fahrzeug mit guter Isolation schon fast ein Muss. Bei einem WoMo oder Truck-Camper erwärmt sich das Innere auch an der prallen Sonne nicht. Während dir bei 35° Grand der Schweiss von der Stirn tropft kann Hund im angenehm kühlen WoMo auf dich warten.

Flexi-Leine nicht vergessen

In allen Nationalparks und Campingplätzen herrscht Leinenzwang für Fido. Eine Flexi-Leine ist ein grosser Vorteil um deinem Hund etwas mehr Freiraum zu geben.

Nützliche Links für deine Reiseplanung

4 hundefreundliche Wanderungen in der Nähe des Teton National Parks
Länderinformationen USA
Informationen zu den Nationalparks in den USA

Warst du auch schon mal auf einem Road-Trip mit Hund in Amerika? Hast du andere Tipps für das Unterwegs sein mit Hund in der USA? Ich freue mich über deinen Kommentar.

By | 2017-01-06T23:28:07+00:00 November 23rd, 2016|Tipps für Fido, USA|0 Comments

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