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Fliegen mit Hund im Frachtraum: Was passiert am Flughafen?

In meinem letzten Beitrag habe ich dir erzählt wie du dich perfekt auf den Flug mit Hund im Frachtraum vorbereiten kannst. Heute geht es nun um den Ablauf am Flughafen. Wie du entspannt den Check-in mit Hund, die langen Stunden im Flugzeug und die ersten Tagen am Zielort hinter dich bringst erfährst du im folgenden Beitrag.

Vor gut einem Monat flog ich mit meinem Partner und unserer Hündin Nera von Los Angeles nach Zürich. Unsere Langzeitreise quer durch Nord- und Zentralamerika nahm ein Ende und es ging zurück ins reale Leben in der Schweiz. Nach zwei intensiven Jahren mit Nera war es natürlich keine Frage ob sie mit uns kommt. Der Flug im Frachtraum war somit unvermeidlich.

Klar zerbrach ich mir vor dem Abflug den Kopf wie das Alles funktionieren soll. Ich war unendlich froh als wir Nera in Zürich heil aus der Box lassen konnten. Denn trotz guter Vorbereitung begleitete mich ständig ein mulmiges Gefühl im Flugzeug. Ich habe so einiges unternommen dass der Flug für uns beide möglichst stressfrei abläuft.

Vor dem Flug den Hund richtig auspowern

Da wir Zeit auf unserer Reise „en Mass“ hatten gab es für Nera sowieso immer viel Bewegung. Lange Strandspaziergänge und Rumtoben mit anderen Hunden war in Zentralamerika unser Alltag. Hundeverbote am Strand gab es einfach nicht – Freiheit pur☺. In Kalifornien angekommen zogen andere Zeiten auf. Gefühlte 99% aller Strände sind für Hunde tabu. Ach nervte ich mich da immer wieder aufs Neue. Denn mal ehrlich wer ist schon morgens um sieben am Strand ausser Hundefreunde und Surfer? Und Surfer befinden sich ja bekanntlich im Wasser und nicht am Strand…

Aber nun gut es war halt so. Somit googelte ich immer wie wild wo sich der nächste Hundestrand oder Hundepark befindet. Dadruch konnte sie wenigstens ab und zu mal ohne Leine rumtoben und fast wichtiger mit anderen Hunden spielen. Natürlich war die Situation in Los Angeles nicht besser und es entstand das Beschäftigungsprogramm Auspowern von Nera. Es begann drei Tage vor Abflug und bestand aus einem Ausflug an den Hundestrand in Huntington Beach (nur ne knappe Stunde Fahrt pro Weg!), lange Spaziergänge entlang der Strandpromenade, Besuch von Hundeparks, Ballwerfen und Clicker-Training. Am Tag des Abfluges besuchten wir den Hundepark sogar zweimal.

Dog Park in der Nähe des Flughafens Los Angeles

Dog-Park in der Nähe des Flughafens Los Angeles.

Ein paar Tipps wie du deinen Hund vor dem Flug auspowern kannst:

  • Fange am Besten schon zwei drei Tage vorher mit dem Beschäftigungsprogramm an.
  • Unternimm eine Tageswanderung oder extra lange Spaziergänge.
  • Nimm dir etwas mehr Zeit um mit Fido zu Spielen. Tauziehen oder Ballwerfen sind tolle Beschäftigungen bei denen sich dein Hund auspowern kann.
  • Kennst du einen Platz wo sich viele Hunde und Hundehalter treffen? Beim Spiel mit anderen Hunden kann dein Hund wie wild toben und überschüssige Energie loswerden.
Auspowern am Strand in Huntington Beach

Auspowern am Strand in Huntington Beach!

Bei uns hat das Beschäftigungsprogramm bestens geklappt. Am Flughafen Los Angeles war Nera total ruhig und der perfekte Hund. Das sie nicht noch Starallüren mit nach Hause genommen hat ist echt erstaunlich. Von allen Seiten kamen Sprüche wie: „Ohh what a sweet dog, can I pet her?“ Sie wurde wie wild geknuddelt, gestreichelt und konnte sogar mit einem Jungen Tauziehen. Auch die Damen am Check-in fanden unsere Kleine unwiderstehlich.

Fütterung deines Hundes

Das wohl Wichtigste für Nera. Da sie ganz Labrador getreu total verfressen ist hab ich mir ziemlich viele Gedanken dazu gemacht. Schliesslich dauerte der Flug über zehn Stunden. Die grosse Frage war also: Wie füttern das Nera während des Fluges keinen Hungerrast erleidet und nicht in die Box macht?

Ich habe also ein paar Tage ihr Kack-Verhalten analysiert um die perfekte Fütterungszeit zu ermitteln. So gab es am Tag des Abfluges um 3.00 Uhr morgens Frühstück. Abendessen gab es kurz vor sechs, ein paar wenige Minuten vor Abgabe am Sperrgutschalter. Warum ich sie morgens um 3.00 Uhr fütterte? Gemäss meiner Kalkulation war zwölf Stunden später Zeit für das grosse Geschäft. Ich hab mich wohl noch nie so fest über ein Häufchen von Nera gefreut… Hoffentlich beobachtete uns niemand wie Rolf und ich uns High Five gaben als unser Plan aufging☺

Genauso wichtig wie das Futter ist natürlich auch genügend Flüssigkeit. Bereits die Tage vor dem Abflug sollte der Hund genügend Flüssigkeit erhalten. Am Tag des Fluges bis vier Stunden vor Abflug normal Wasser zur Verfügung stellen. Danach eher etwas sparsam sein damit Fido nicht in die Box pinkeln muss.

Kurz vor dem Gang in die Box bekam Nera nochmals etwas Wasser. Den Napf füllte ich am Flughafen mit Eiswürfel. Mit der Story dass dein armer Hund heute im Frachtraum mitfliegt erweichst du „fast“ jedes Menschenherz und bekommst sicher ein paar Eiswürfel geschenkt. Durch die Eiswürfel kann während des Transportes zum Flugzeug kein Wasser verschüttet werden und Fido hat später eine kleine Erfrischung.

Frage am Flughafen kurz vor Abflug in einem Restaurant/Bar nach Eiswürfel. So verschüttet kein Wasser während des Transports zum Flugzeug.

Packliste für Fido

Neben dem ganzen Kram den du für dich selbst mitnehmen musst gibt es natürlich auch einige Dinge die du für Fido einpacken solltest:

  • Original Reise-Dokumente für deinen Hund. Die Kopien gehören an die Hundebox. Welche Dokumente du benötigst hängt ganz vom Aus- und Einreiseland ab. Vergiss neben den ganzen Unterlagen für Fido aber deine eigenen Reisedokumente nicht!
  • Transportbox mit allen Gadgets
  • Pinkelmatte für die Ankunft am Flughafen nur für alle Fälle!
  • Eine Futterration für die Ankunft. Nera war nach dem 10 stündigen Flug ziemlich hungrig!
  • Leckerchen für die Zeit am Flughafen. Bei diesen Strapazen haben unsere Vierbeiner ab und an doch eine leckere Belohnung verdient.
  • Leere Trinkflasche die du bei Ankunft am Flughafen mit Wasser füllen kannst um deinen Hund gleich ne Erfrischung anzubieten.
  • Hundenapf
  • Hundeleine
  • Halsband
  • Spielzeug für die Beschäftigung am Flughafen.
Beschäftigung am Flughafen!

Beschäftigung am Flughafen!

Check-in mit Hund – wie funktioniert es?

Schon Monate vor dem Flug in die Schweiz zerbrach ich mir den Kopf darüber wie das am Flughafen genau ablaufen würde. Ich verbrachte Stunden im Netz um irgendwie an Infos zu gelangen wie das der Flughafen Los Angeles regelt. Nachfragen bei der Airline oder Flughafen selbst waren erfolglos. Immer wieder hörte ich von langen Warteschlangen am Zoll. Also möglichst bereits 4 Stunden vorher am Flughafen stehen und den Check-in erledigen. Aber muss ich dann Nera schon so früh in die Kiste stecken? Dann wäre sie ja über 15 Stunden in der Box…

Zum Glück stoss ich auf den Beitrag von Going Vagabond und Happy Dog Life. Anna von Going Vagabond flog mit ihrem Hund Marròn von Peru nach Deutschland und Lena mit ihrer Hündin Lilly von Athen nach Deutschland. Beide berichteten über ihre Erfahrungen und Ablauf am Flughafen. Einfach mal zu lesen wie das Check-in Prozedere mit Hund abläuft beruhigte mich schon sehr.

Schlussendlich blieb mir aber nichts anderes übrig als mich am Flughafen Los Angeles überraschen zu lassen (und das mag ich überhaupt nicht)! Nicht zu vergessen dass wir nicht nur Nera im Schlepptau hatten. Zusätzlich hievten wir drei riesige Koffer, zwei Surf-Bags, zwei Handgepäck Stücke und die nicht ganz kleine Hundebox an den Flughafen. Und ach wie toll die Abgabe des Mietwagens war natürlich ausserhalb des Flughafengeländes. Mit all dem Zeugs in den Shuttle-Bus? Ne echte Horrorvorstellung!

So lud mich Rolf knapp 4 Stunden vor Abflug mit dem ganzen Kram und Nera beim Abflugs-Terminal aus. Er düste zur Rückgabestation des Mietwagens und wir warteten geduldig auf seine Rückkehr. Für USD 10.00 half uns anschliessend ein netter Herr mit grossem Gepäckwagen all unser Hab und Gut an den Check-in Schalter zu bringen.

Nera bewacht fleissig unser Hab und Gut!

Nera bewacht fleissig unser Hab und Gut!

Die Damen der Lufthansa und Swiss waren sehr hilfsbereit, freundlich und zuvorkommend. In wenigen Minuten war all unser Gepäck weg und dann ging’s nur noch um Nera. Die Supervisorin der Swiss inspizierte die Box ob diese auch IATA konform sei. Zudem erfolgte die Kontrolle des Gesundheitszeugnis inklusive aktueller Tollwut Impfung und zum Schluss kam Nera samt Transportbox auf die Wage. Nach Bezahlung der Transportkosten durften wir die Box am Check-in stehen lassen und mit Nera etwas am Flughafen spazieren.

Am Flughafen Los Angeles gibt es „Relief-Stations“ für Vierbeiner. Diese sind spezielle Pinkel-Zonen für Hunde. So ist die obligatorische Gassirunde vor dem Flug kein Problem.

Gemäss den Informationen der Check-in Damen mussten wir 1 ¾ Stunden vor Abflug am Sperrgut-Schalter stehen. Miguel aus El Salvador und Mitarbeiter der Sperrgut-Abteilung nahm Nera mit einem Lächeln in Empfang. Die Kiste wurde nochmals von einem Supervisor geprüft und dann war Nera bereits auf dem Weg zum Flugzeug.

Die Hundebox von Nera

Nera’s Hundebox

Pet Relief Station am Flughafen Los Angeles

Pet Relief Station am Flughafen Los Angeles

Wir begaben uns auf schnellstem Weg zum Zoll da es nur noch knapp 45 Minuten bis zum Boarding waren. Es gab keine grosse Warteschlangen und schwups sassen wir am Abflugsgate. Natürlich hielt ich immer Ausschau ob Nera nun auch in den Flieger geladen wird. Kurz vor unserem Boarding erspähte ich ihre Kiste auf dem Rollfeld. Da kamen wir fast die Tränen… ach die arme Maus war ganz alleine da unten!

Frauchen entspannt im Flugzeug – geht das überhaupt?

Spätestens als ich genüsslich mein Abendessen schlemmte packte mich das schlechte Gewissen. Der Gedanke dass Nera ganz alleine im kalten, dunklen Frachtraum sitzt musste ich richtig verdrängen. Folgendes half mir mich etwas zu beruhigen:

  • Frage beim Einsteigen den Chef de Cabine ob dein Hund bereits eingeladen wurde. Nicht nur für deine Beruhigung nützlich. Denn damit machst du zugleich auch die Crew darauf aufmerksam dass sich ein Hund im Frachtraum befindet. Nach dem dritten Mal nachfragen erhielt ich dann endlich meine Antwort. Danach wussten sicher alle das Nera mit an Board war☺
  • Genehmige dir zum Abendessen ein Glas Rotwein. Es beruhigt die Nerven und macht schläfrig.
  • Kriegst du das ungute Gefühl einfach nicht los. Hast du dir zuvor Gedanken dazu gemacht ob du deinem Hund was zur Beruhigung geben möchtest. Vielleicht solltest du die Baldrian oder Melissen Tropfen besser für dich mitnehmen. Ich hab’s zum Glück am Ende nicht benötigt.

Ankunft in Zürich – Wie komme ich nun zu meinem Hund?

Endlich hatten wir die zehn Stunden hinter uns. Ich war noch nie so schnell aus dem Flugzeug raus wie an diesem Tag. Keine Augen für Probleme anderer spurteten wir auf dem schnellsten Weg zur Gepäckausgabe. Ich rammte fast eine Dame auf der Rolltreppe und erntete einen ziemlich bösen Blick dafür. Aber mal ehrlich warum lernen die Schweizer nie wie das geht mit der Rolltreppe… rechts stehen, links gehen! Wäre doch keine Hexerei…

Schnell durch die Passkontrolle und endlich standen wir am Gepäckband der Sperrgutausgabe. Nach wenigen Minuten kam bereits die Box mit Nera. Die Kleine zitterte am ganzen Körper und war völlig durch den Wind. Die Pinkel-Matte lag bereit aber sie war wohl noch zu aufgeregt um zu pinkeln. Als erstes gab’s für unsere Maus mal was zu Essen und etwas Wasser. Wir nahmen uns viel Zeit bevor wir uns auf den Weg zum Zoll machten.

Der Zöllner warf einen kurzen Blick auf Nera sowie das Gesundheitszertifikat. Anschliessend stempelte er dieses und schwups waren wir in der Schweiz. Unser Empfangskomitee wartete bereits ungeduldig auf uns und die Freude des Wiedersehens war riesengross!

Halte die Einreisepapiere deines Hundes bereit für eine schnelle Abwicklung am Zoll!

Nera pinkelte oder kackte während des Fluges nicht in die Box. Das erste Mal war es soweit als wir aus dem Flughafengebäude gingen etwa 1½ Stunde später.

Empfangskomitee am Flughafen Zürich

Empfangskomitee am Flughafen Zürich

Eingewöhnen im neuen Zuhause

Obwohl Nera als „Traveller-Dog“ immer wieder neue Orte entdeckte warf sie der Flug etwas aus der Bahn. Auf der Reise war ihre vertraute Höhle immer dabei – unser Truck-Camper. Dieser passte leider nicht ins Gepäck und blieb in der USA. Somit musste sich Nera nach dem anstrengenden Flug nicht nur an die neue Umgebung mit vielen Gerüche gewöhnen. Es war nun auch total neu dass wir uns zu dritt in einer Wohnung mit mehreren Zimmern befanden.

Zuvor auf kleinstem Raum im Camper hatte die Kleine immer alles im Überblick. Plötzlich befanden wir uns aber in verschiedenen Räumen. Nera wusste gar nicht mehr wem von uns sie nun folgen sollte. Auch auf den Spaziergängen war sie angespannt und immer auf Draht. Die gut einstudierten Signale funktionierten nur noch teilweise. So begannen wir damit einzelne Signale nochmals von Grund auf zu üben. Nach ein zwei Wochen legte sich das Ganze. Einen Monat später ist ihr vom Flug nichts mehr anzumerken.

Habe nach dem Flug etwas mehr Geduld mit Fido. Die neuen Eindrücke und Gerüche sind zu Beginn überwältigend.

Was tun mit der Hundebox?

In meinem letzten Beitrag habe ich euch von der tollen Hundebox erzählt welche wir für den Flug auswählten. Da die Box echt teuer war wollten wir diese als Transportbox im Auto nutzen. Daraus wird jedoch nichts. Denn während der Fahrt vibriert die Box stark. Abgesehen davon dass dieses Geräusch für uns echt nerv tötend ist dreht Nera völlig am Rad sobald wir unterwegs sind. Ich nehme mall an es erinnert sie an die Zeit im Flugzeug. Momentan steht die Box in unserem Keller. Mal schauen was wir damit anfangen werden…

Trotzdem war ich froh dass wir uns für diese Box entschieden. Wir hatten so viel Gepäck am Flughafen dass es für uns sehr praktisch war dass sie faltbar war. Ansonsten wäre unser Mietwagen einfach zu klein gewesen. Zudem wusste ich dass es eine stabile und robuste Box für den Transport war.

Würde ich mit Nera nochmals Fliegen?

Obwohl wir alles gut überstanden haben hoffe ich dass ich Nera diese Strapazen vom Fliegen im Frachtraum nicht nochmals zumuten muss. Zudem war auch die Organisation eine echte Herausforderung und ziemlich kostspielig. Für nur ein paar Tage Ferien am Meer… nein danke! Wenn aber bei euch ein Umzug ins Ausland ansteht oder ein längerer Road-Trip entlang der Panamericana dann ist der Flug mit Hund im Frachtraum sehr gut möglich.

Bist du selbst schon mal mit deinem Hund geflogen? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich würde mich sehr freuen deine Geschichte zu hören. Oder hast du noch Fragen zum Flug mit Hund im Frachtraum dann schreib mir einen Kommentar.

By | 2017-05-07T13:50:48+00:00 April 23rd, 2017|Tipps für Fido|7 Comments

7 Comments

  1. Eva 24. April 2017 at 20:06 - Reply

    Huhu,
    Ich hab deine Artikel mit Spannung verfolgt.
    Bei uns stand immer mal wieder die Frage nach einer Flugreise im Raum.
    Für kleine Hunde scheint das teilweise so problemlos zu gehen aber die großen tuen mir im Frachtraum echt leid.
    Dein Artikel ist mit so vielen Liebevollen Details gespickt, das man richtig merkt wie viele Gedanken du dir gemacht hast. Viele der Gedanken wären mir bestimmt viel zu spät gekommen.
    Für mich steht nun aufjedenfall fest, für einen 3 Wochen Urlaub nach Norwegen fahren wir Auto.

    Liebe Grüße und nasse Küsse

    Eva und Kylar

    • Bettina 24. April 2017 at 20:59 - Reply

      Hallo Eva & Kylar
      Danke dir für deine Rückmeldung. Ja die Vorbereitung auf den Flug hat mich echt über Monate hinweg beschäftigt. Und der Moment als ich sie abgeben musste in L.A., schlimm schlimm:( Für drei Wochen würde ich das Auto auf jeden Fall vorziehen:) liebe grüsse Bettina

  2. Lena 5. Mai 2017 at 12:49 - Reply

    ..oh mir kommen alleine beim Lesen dieses Satzes die Tränen… „Kurz vor unserem Boarding erspähte ich ihre Kiste auf dem Rollfeld. Da kamen wir fast die Tränen… ach die arme Maus war ganz alleine da unten!“ Ich war so durch mit den Nerven… schön, dass ihr den Flug gut überstanden habt! 10 Stunden.. da waren unsere 2,5 ja noch gar nichts.

    Ich wusste gar nicht das ein Hund so zittern kann, wie Lilly am Flughafen. Das zerreißt einem das Herz!

    Interessant war für mich zu lesen, das auch Eure Maus einiges an Training komplett vergessen hatte und ihr noch mal neu ran musstet. Die neue Umgebung, Gerüche sind aber halt auch einfach wirklich spannender als alles andere.

    Willkommen zurück!
    Wir schließen uns an. Wenn es nicht sein muss, fliegen wir nicht mehr!

    Liebe Grüße,
    Lena & Lilly

    • Bettina 5. Mai 2017 at 21:12 - Reply

      Ja das war echt ein ziemlich harter Moment für mich. Da wäre ich wirklich am liebsten zum Rollfeld gedüst und hätte mich mit Nera in den Frachtraum gesetzt. Zum Glück haben wir es jetzt hinter uns und wir sind alle Gesund und Munter zurück in der Schweiz. Und die Signale sitzen nun auch wieder. Nur mit den lieben Katzen in der Nachbarschaft befindet sich Nera noch so ziemlich auf Kriegsfuss…

      Liebe Grüsse
      Bettina & Nera

  3. […] Leseempfehlung: Betting von zuhauseaufreisen.ch hat dazu auch einen ganz tollen Erfahrungsbericht über ihren Flug von LA in die Schweiz geschrieben! Jetzt lesen. […]

  4. Kaja 10. Mai 2017 at 8:55 - Reply

    Ein super interessanter Artikel und wirklich liebevoll geschrieben. Wenn es geht werden wir weiterhin das Auto benutzen. Da unser Hund ca. 8kg wiegt, könnte es eventuell grade noch gehen ihn im Flugzeug mitzunehmen, aber ich denke damit werden wir noch etwas warten und uns das noch einmal genau überlegen. Es gibt ja auch noch viele tolle Reiseziele, die man mit Auto besuchen kann.
    Danke für die vielen Informationen und Tipps. Wirklich toll.

    • Bettina 10. Mai 2017 at 20:49 - Reply

      Hallo Kaja. Bei uns stehen in Zukunft auch nur Road-Trips auf dem Programm. Nera hat zwar den Flug gut überstanden aber nochmals will ich ihr das nicht zumuten. Und ja Europa hat ja wirklich auch viel zu bieten:-)
      Liebe Grüsse Bettina

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