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Warum du deinen Hund auf Reisen erziehen solltest!

Na willst du dir schon bald einen Hund zulegen? Dann machst du dir sicher Gedanken wie du die ersten Wochen mit Hundebaby organisieren wirst. Ich hab da die perfekte Lösung für dich. Schnapp dir den Kleinen und gehe auf deinen langersehnten Road-Trip. Nera stellte unser gechilltes Traveler-Leben so ziemlich auf den Kopf aber die Entscheidung sie auf unserer Langzeitreise grosszuziehen bereue ich keine Sekunde. Dank dem kleinen Energiebündel verpasste ich keinen der spektakulären Sonnenaufgänge und hatte frühmorgens die gutbesuchten Sehenswürdigkeiten ganz für mich alleine! Und mal ehrlich ein besseres Hundeleben als mit Frauchen die grosse Welt zu entdecken und nach Lust und Laune im Meer zu plantschen gibt es doch echt nicht. Dass so ein Lifestyle natürlich auf für Frauchen gewisse Vorzüge hat davon spreche ich jetzt nicht;-) Hier 10 Fakten warum du deinen Hund auf Reisen erziehen solltest:

Fakt 1: Du hast unendlich viel Zeit
Unser Leben ist doch meist ziemlich hektisch und es gibt so viele Ideen und Pläne zum verwirklichen. Hast du dich entschlossen dir eine längere Auszeit zu gönnen? Dann ist jetzt der Zeitpunkt dir Gedanken zu machen ob ein Hund in deinem zukünftigen Leben platz haben wird. Denn so viel Zeit wie auf Reisen wirst du für deinen Vierbeiner nicht mehr so schnell haben. Und Zeit brauchst du neben Ausdauer und Geduld für die Hundeerziehung sehr viel!

Nera

Fakt 2: Stubenrein leicht gemacht
Hast du gewusst dass ein Hundewelpe den Harndrang in den ersten Wochen nicht kontrollieren kann? Nun heisst es also nachts alle zwei Stunden raus mit Fido. Lebst du nicht gerade in einer tollen Gartenwohnung dann übst du dich die nächsten Wochen im Treppen-Sprint! Wäre es da nicht praktisch das WoMo als Zuhause zu haben. Da hüpfst du einfach kurz aus dem Bett nimmst Fido an die Leine und raus geht’s.

Fakt 3: Keine zerbissenen Tischbeine oder Stromkabel
Als erst Hundebesitzerin hatte ich wirklich null Ahnung von Hundeerziehung. Natürlich hörte ich viel zu sehr auf andere Ratschläge und wurde fast wahnsinnig dadurch. Da teilte mir die nette Verkäuferin mit einem Grinsen mit dass Labrador-Welpen (bis spätestens 4-jährig) auf allem kauen was ihnen zwischen die Zähne kommt. So werde Nera unseren Camper in null Komma nichts zu Kleinholz verarbeiten und alle unsere Socken fressen. Unser Camper gibt es also auch nach zwei Jahren noch. Zwar mit ein paar Kratzspuren mehr aber ansonsten ist alles noch da wo es sein sollte. Waren wir doch immer da wenn wieder mal das Stromkabel interessanter war als der überteuerte Kauknochen vom Tierladen!

Fakt 4: So einfach machst du nie wieder neue Freunde
Ein Hundewelpe ist unheimlich süss und schwer zu wiederstehen. Auf deiner Reise mit Hundebaby wirst du sicherlich nie lange alleine sein. Hundefans gibt es auf der ganzen Welt und so kommt es oft vor das Nera plötzlich von wildfremden Menschen abgeknutscht wird. Es gibt sogar solche die nur Nera hallo sagen und mich gekonnt ignorieren. Da knuddeln die Nera wie wild und gehen anschliessen einfach weiter ohne mich eines Blickes zu würdigen…

Neras Hundeblick

 

Nera

Fakt 5: Immer ein Thema beim Small-Talk!
Du bist es leid beim Reisen immer nur darüber zu sprechen wo du gerade warst und wohin du als nächstes gehst? Oder nach den Standard-Themen fällt dir oft nichts mehr ein. Dann öffnen sich mit einem Hundewelpen im Schlepptau ganz neue Gesprächsthemen. Du hast immer eine lustige Geschichte auf Lager. Unsere haarigen Vierbeiner können ja so einiges anstellen. Du erzählst aber auch Wildfremden dass die Lieblingsspeise deines Hundes Menschenkot ist!!! Ja genau richtig gehört. Das mache ich ab und zu (keine Ahnung warum) und mein Gegenüber schaut mich dann immer etwas verlegen an.

Fakt 6: Halb so schlimm, es kennt dich ja keiner!
Als Hundebesitzer hast du sicher einige Storys auf Lager wie dich dein Vierbeiner so richtig blamiert hat. Nun stell dir vor dir passiert das irgendwo unterwegs. Klar es ist immer noch ultra peinlich. Aber wenigstens kannst du am nächsten Tag einfach weiterreisen und alles ist vergessen. Praktisch oder? Wir hatten natürlich auch schon die eine oder andere ziemlich peinliche Situation mit unserem Wirbelwind. Zu Besuch bei unseren neuen Reise-Freunden (die kannten wir ja kaum) kam Nera immer wieder total stolz mit der stinkenden Socke aus dem Wäschekorb anzutraben. Oder als sie auf dem riesigen Campingplatz genau auf die Yoga-Matte unserer Camping-Nachbarin pinkelte!

Fakt 7: Ein eingespieltes Team kommt nach Hause!
So ein kleiner Hundewelpe kann dir ziemlich auf der Nase herumtanzen und dich um den kleinen Finger wickeln. Bis der kleine Übeltäter mal alle Manieren gelernt hat dauert es seine Zeit. Nera macht ihrer Rasse alle Ehre und liebt Essen über alles. Wie oft musste ich ihr doch nachrennen weil sie wieder mal nur ihrer Nase folgte. Der mühsam einstudierte Rückruf ignorierte sie natürlich gekonnt. Klar musste dies immer vor Publikum geschehen. Einer der peinlichsten Momente mit ihr erlebte ich in Costa Rica. Da fand sie eine halbverweste, übelriechende Möwe am gut besuchten Badestrand. Mit dieser sprang sie kreuz und quer durch all die Sonnenanbeter. Ans Aufhalten oder Wegnehmen der Möwe war nicht zu denken und ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Nach zwei Jahren intensiv Training gibt es solche Situationen zum Glück nur noch wenige und wir sind ein eingespieltes Team.

Sonnenuntergang in Santa Teresa

Fakt 8: Du kaufst dir endlich mal neue Kleider
Auf einer Langzeitreise wird jeder Rappen zweimal umgedreht. Schliesslich willst du so lange wie möglich unterwegs sein. Klar sind da neue Kleider nicht erste Priorität. Beim Camping spielt es eh keine Rolle wenn der Lieblingspulli mal ein paar Flecken hat. Mit dem Hundewelpen im WoMo hast du nach ein paar Wochen aber schnell ein paar gute Gründe dich mit neuen Kleider einzudecken. Denn die spitzigen, messerscharfen Welpenzähne reissen dir unzählige Löcher in all deine Kleidungsstücke.

Fakt 9: Du siehst alles etwas lockerer!
Auf Reisen mit Hund wird schnell klar das Familien-Hunde bei uns ein sehr luxuriöses Leben führen. Streunende, kranke und vernachlässigte Hunde sind in Zentralamerika leider ein alltägliches Bild. Und obwohl so viele dieser Hunde schlecht behandelt werden suchen sie die Nähe und Aufmerksamkeit des Menschen. Da tanzt Nera mit ihrem glänzendem Fell und gut genährtem Körper so ziemlich aus der Reihe. Tierärzte sind rar und Tierläden gibt es praktisch keine. So wird ein kleines Wehwechen erst mal selbst verarztet (ganz so wie wir es bei uns auch machen) und Spielzeug wird selber gebastelt. Du stellst fest weniger ist mehr und dein Hund liebt dich genauso fest wie vorher!

Fakt 10: Weil es deinen Hund und dich glücklich macht
Wenn Nera voller Freude am Strand rumspringt, sich in die Wellen stürzt und den lokalen Fischern Konkurrenz macht dann habe auch ich immer ein dickes Grinsen im Gesicht. Reisen mit Hund macht einfach unglaublich Spass. Jeden Tag stehen neue Abenteuer auf dem Plan und die Spaziergänge werden nie zur langweiligen Routine. So hältst du Fido immer schön auf Trab und die Bindung und Vertrauen zu dir entsteht ganz automatisch.

Hast du auch schon ein Hundewelpe auf Reisen grossgezogen? Dann schreibe mir doch einen Kommentar mit deinen Erfahrungen. 

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  • Nera beim Colorado River
  • Scorpion Bay
  • Hund und Esel an einem Strand
  • Surfen bei Punta Baja
By | 2017-01-10T14:29:22+00:00 Januar 9th, 2017|Tipps für Fido|0 Comments

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